In Rothenburg, der östlichsten Kleinstadt in der Oberlausitz, sollte wieder ein Denkmal errichtet werden, welches nach dem zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Es handelte sich um einen Engel auf einer Säule, welcher an die gefallenen Soldaten aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 erinnern sollte. Es galt nun, dieses historische Denkmal dem Grunde nach wieder zu erstellen. Es waren dabei vor und während der Ausführung der Arbeiten die Vorgaben des Denkmalschutzes zu beachten. Das historische Denkmal sollte nunmehr als Friedensengel entstehen, denn Frieden braucht Kunst für die Erhaltung des Guten. Ich habe das Projekt angenommen, weil dieser Engel das Symbol für Frieden und Völkerverständigung werden sollte. Dies war auch die Motivation des Rothenburger Bürgermeisters. Ich fand das fortwährende Engagement des Bürgermeisters beeindruckend, was mich sehr angespornt hatte. Ich war stolz, dass ein solches Vertrauen in mich gesetzt wurde. Drei Tage vor Abholung des Engels von meinem Grundstück reiste der Rothenburger Bürgermeister bei mir an und hielt vor Interessenten eine Rede zur Geschichte des Engels. Nachdem das Konzept klar war, musste es umgesetzt werden. Ich hatte auf diese Weise noch nie gebaut. Mein Projektpartner (Schmiede) hatte auch keine derartige Erfahrung mit Statuen. Daher bin ich besonders stolz auf unsere koordinierte erfolgreiche Zusammenarbeit bzgl. des Grundkörpers des Engels, welcher unsere bisherigen Arbeitserfahrungen und -können mit dem neu Erlernten verschmolzen hat. Wir haben unsere Grenzen herausgefordert und, jeder in seinem Handwerk, überwunden. Selbst nach über 40 Jahren im Beruf, reizen mich immer noch Projekte, wie die komplette Statue, die es mir erlauben, mich weiterzuentwickeln.
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